DER GANG INS MIETSTUDIO ZAHLT SICH AUS …

Es gibt stichhaltige Gründe für einen Musiker heute noch ins Mietstudio zu gehen.

Da wäre zunächst die Kompetenzfrage: Als Musiker betreibt man Tontechnik oft nebenher und als bloßes Mittel zum Zweck. Im professionellen Tonstudio werdet Ihr dagegen auf Menschen stoßen, die sich hauptberuflich und häufig über Jahrzehnte tontechnisches Know-how angeeignet haben. Diese Kompetenz wird sich in der Qualität eurer Aufnahmen widerspiegeln.

Auch findet sich in professionellen Recording-Umgebungen meist Equipment, wie es das eigene Homestudio eher selten aufweisen dürfte. Als Amateur wird man sich eine ganze Reihe an Geräten, die in Topproduktionen genutzt werden, kaum je zulegen.

Ein echter Vorteil von Mietstudios ist außerdem die umfangreiche Auswahl an Mikrofonen. Ein hochwertiges Röhren-Mic leisten sich im Normalfall nur professionelle Studios. Aber auch Günstigeres wie etwa Vintage-Mikrofone von AKG oder Sennheiser zählen nicht unbedingt zum Standard-Arsenal eines Laptop-Produzenten. Und je vielfältiger das Angebot ist, desto flexibler kann auf die Erfordernisse der jeweiligen Musikproduktion eingegangen werden. Darüber hinaus bieten gute Studios oft eine Auswahl an Musikinstrumenten, die bei Bedarf genutzt werden können. Nicht selten findet sich auch rares Equipment aus vergangenen Jahrzehnten.

Ein weiterer sehr wichtiger Faktor sind die Räume. Im Gegensatz zu den meisten Homestudios sind Mietstudios akustisch optimiert, beziehungsweise oft auch geräumiger ausgelegt. Die entsprechende Schalldämmung vermeidet Probleme mit den Nachbarn, weshalb sich für manche Sessions in vielen Fällen die Privatwohnung bereits disqualifiziert.

Tontechniker, die umfangreiche Erfahrungen bei zahlreichen Musikproduktionen gemacht haben, unterstützen euch dabei, musikalische Ideen und Klangvorstellungen effektiv umzusetzen, und sie sorgen für eine hörenswerte Tonmischung eurer Musik.